Nach­hal­ti­ge Gestal­te­rIn­nen 2017

Sie haben eine Visi­on – eine grü­ne Erde, auf der alle Men­schen gut leben kön­nen. Und sie geben ihr Gewis­sen nicht an der Büro­tür ab – die Nach­hal­ti­gen Gestal­te­rIn­nen Öster­reichs. Ihre Visi­on ist ihr Kom­pass und Ansporn, neue Wege zu fin­den und ihr Unter­neh­men erfolg­reich zu füh­ren.

Die Nach­hal­ti­gen Gestal­te­rIn­nen 2017 zeich­net zudem aus, dass sie unge­wöhn­li­che stra­te­gi­sche Koope­ra­tio­nen ein­ge­hen – zum Bei­spiel mit Mit­be­wer­bern, mit inter­na­tio­na­len Part­nern, ent­lang der Lie­fer­ket­te, mit Wis­sen­schaft oder NGOs. Las­sen Sie sich von Ihnen inspi­rie­ren!

Nach­hal­ti­ge Mei­len­stei­ne

1. Max Scha­chin­ger, Coun­cil für nach­hal­ti­ge Logis­tik (CNL): Scha­chin­ger ist der Motor für eine nach­hal­ti­ge Logis­tik in Öster­reich. Er grün­de­te 2013 das Kon­sor­ti­um Coun­cil für nach­hal­ti­ge Logis­tik (CNL) um Inno­va­tio­nen und Rah­men­be­din­gun­gen für nach­hal­ti­ge Logis­tik mit Kraft vor­an­zu­trei­ben.

2. Hubert Rhom­berg, CREE/Rhomberg Bau: Das Holz-Hybrid-Sys­tem CREE von Rhom­berg zeigt was Smart Buil­ding hei­ßen kann: bis zu 100 Meter hohe Gebäu­de aus Holz, die als digi­ta­le Zwil­lin­ge vor­ge­plant und ent­lang des gesam­ten Lebens­zy­klus‘ opti­miert wer­den, dann seri­ell vor­ge­fer­tigt und kos­ten­güns­tig, ressourcen‑, lärm- und schmutz­spa­rend inner­halb kür­zes­ter Zeit im urba­nen Raum errich­tet.

3. Mar­tin Wesi­an, Heli­oz: Öster­rei­chi­sche Initia­ti­ve, die mit ein­fa­cher Tech­no­lo­gie mit­tels UV-Strah­len Was­ser­des­in­fek­ti­on (v.a. in armen Län­dern) ermög­licht. Ein­fach, kos­ten­güns­tig und umwelt­freund­lich. WHO-geprüft.

4. Frank Hen­sel, Tan­ja Diet­rich-Hüb­ner, REWE, Gábor Wich­mann, Bird­Life, Ronald Würf­lin­ger, Blü­hen­des Öster­reich: In den letz­ten drei Jahr­zehn­ten sind 60 Pro­zent der arten­rei­chen Blüh­wie­sen sind ver­schwun­den und über die Hälf­te der hei­mi­schen Schmet­ter­lings­ar­ten ist gefähr­det. Ster­ben bestimm­te Arten aus, kann das gra­vie­ren­de Aus­wir­kun­gen auf unse­re Nah­rungs­grund­la­ge haben. Die Initia­ti­ve Blü­hen­des Öster­reich setzt sich für den Erhalt der hei­mi­schen Arten­viel­falt ein.

5. Ernst Gug­ler, gug­ler*: gug­ler* hat 2017 Öster­reichs ers­tes C2C-inspi­rier­te Plus­ener­gie Gebäu­de gebaut. Aus­ge­zeich­net von der Österr. Gesell­schaft für nach­hal­ti­ges Bau­en mit 900 Punk­ten. Das Beson­de­re: kon­struk­ti­ver Holz­bau, 95% der Mate­ria­li­en sind recy­cel­bar und 25 % hat­ten bereits ein Vor­le­ben (Däm­mung mit eige­nen C2C-Papier­ab­fäl­len, Rey­cling­be­ton,…).

6. Andre­as Lech­ner, Joseph Kap-herr, Mat­thi­as Lov­rek, Sind­bad: 35 % der Jugend­li­chen mit Pflicht­schul­ab­schluss sind arbeits­los, 25 % der Lehr­lin­ge bre­chen ihre Berufs­aus­bil­dung vor­zei­tig ab, Unter­neh­men kla­gen über man­geln­de Bewer­ber­qua­li­tät und ‑quan­ti­tät. Das will das Social Start Up Sind­bad mit Hil­fe eines zwei­jäh­ri­gen 1 : 1 Men­to­ring­pro­gramm zwi­schen jun­gen Berufstätigen/Studierenden (Men­to­ren) und Schü­lern­In­nen (Men­tees) aus bil­dungs­be­nach­tei­lig­ten Lebens­wel­ten ändern.

Öko­lo­gi­sche Mei­len­stei­ne

1. Her­wig und Wal­traud Peco­r­a­ro, Ace­taia Peco­r­a­ro: Das Wis­sen über die Her­stel­lung von Ace­to­Bal­sa­mi­co wird in Ita­li­en nach alter Tra­di­ti­on von Genera­ti­on zu Genera­ti­on wei­ter­ge­ge­ben – so auch in der Fami­lie Peco­r­a­ro in Klos­ter­neu­burg. Sechs bis 15 Jah­re reift ihr Bal­sa­mi­co bis sie ihn uns ver­kau­fen. Ver­ar­bei­tet wer­den aus­schließ­lich Bio-Säf­te, die regio­nal ange­baut wur­den. Vom Pro­dukt bis zur Ver­pa­ckung wer­den umwelt­freund­li­che und wie­der­ver­wert­ba­re Mate­ria­li­en ver­wen­det.

2. Simon Tra­gatsch­nig, Patrick Gau­batz, Code­werk­statt: Kaum eine gesetz­li­che Ände­rung war so umstrit­ten wie die Ein­füh­rung der Regis­trier­kas­se. Kri­tik kam auch von nach­hal­ti­gen Unter­neh­men: büro­kra­tisch und unnö­ti­ger Ver­brauch von Tau­sen­den Ton­nen bis­phe­nol­hal­ti­gem Ther­mo­pa­pier. Tra­gatsch­nig hat dafür eine Lösung ent­wi­ckelt: Sei­ne papier­lo­se Regis­trier­kas­se obo­no ist digi­tal, zuver­läs­sig, unkom­pli­ziert und vom Finanz­amt akzep­tiert.

3. Micha­el K. Rei­ter, Man­fred Hli­na, Sabi­ne Brunn­mair, Micha­el Gug­gen­ber­ger, Die Fair­mitt­le­rei: „Ver­wen­den statt ver­schwen­den“ ist das Mot­to der vier enga­gier­ten jun­gen Men­schen. Sie ver­mit­teln gebrauchs­fä­hi­ge Sach­spen­den aus dem Non-Food-Bereich von Pro­du­zen­tIn­nen und Han­del an gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen. 2017 konn­ten rund 2,5 Ton­nen an ver­schie­de­ne sozia­le Ein­rich­tun­gen gelie­fert wer­den.

4. Sarah Reindl, Vere­na Kas­sar, das Gramm: Das Gramm ist Ein­kaufs­la­den, Cafe und Beisl in einem. Ver­pa­ckungs­lo­ser Ein­kauf, regio­nal, groß­teils bio, kein Abfall. Kurz gesagt: Man bekommt alles was man für einen Zero-Was­te-Life­style braucht.

5. Robert Kovacs, Tisch­le­rei Kovacs: Die Tisch­le­rei hat eine exter­ne, umfas­sen­de Nach­hal­tig­keits­be­wer­tung aller erzeug­ten Pro­duk­te durch­ge­führt. Ana­ly­siert wird dabei der kom­plet­te Lebens­zy­klus, begin­nend bei den Roh­stof­fen, über die Pro­duk­ti­on, den Ver­trieb, die Nut­zung bis hin zur Ent­sor­gung. So kann der Kun­de selbst ent­schei­den wie nach­hal­tig das gewünsch­te Möbel­stück sein soll und kann zwi­schen der Aus­zeich­nung „Gold“, „Sil­ber“ und „Bron­ze“ wäh­len.

6. Hil­de­gard Aich­ber­ger, ORF: Der ORF hat die Initia­ti­ve MUT­TER ERDE gemein­sam mit den hei­mi­schen Umwelt­schutz-NGOs eta­bliert. Dadurch konn­te ein Mil­lio­nen­pu­bli­kum mit Nach­hal­tig­keits­the­men erreicht wer­den. Die letz­te Schwer­punkt­wo­che zum Kli­ma­schutz erreich­te bei­na­he vier Mil­lio­nen Sehe­rIn­nen.

7. Seli­na Kol­land, John Lueft­ner, Super­film: Sie sind die Nach­hal­tig­keit­spio­nie­re der Film­bran­che und haben anhand des Drehs des ORF Land­kri­mis „Höhen­stra­ße“ den Kri­te­ri­en­ka­ta­log für die Öster­rei­chi­sche Umwelt­zei­chen Richt­li­nie für „Green Pro­du­cing“ auf Umsetz­bar­keit getes­tet und in der Pra­xis rea­li­siert.

8. Gün­ter Wit­tek: Ers­ter Umwelt­zei­chen Kachel­ofen, ers­ter Umwelt­zei­chen Holz­herd, ers­ter zer­ti­fi­zier­ter Pas­siv­haus Hand­wer­ker, ers­ter Haf­ner­be­trieb mit prä­mier­ten Nach­hal­tig­keits­be­richt, ers­ter Haf­ner­be­trieb mit ISO26000. Nächs­tes Ziel: ers­ter CO2-neu­tra­ler Haf­ner. Nicht schlecht, denn das sind 50 Ton­nen pro Jahr!

Sozia­le Meilensteine/Netzwerke

1. Gerold Hub­mer, Michae­la Russ­mann, Simon Zieg­ler, die Bio­wir­tIn­nen: 2016 haben sich enga­gier­te Bio­wir­tIn­nen zusam­men­ge­schlos­sen um Bio in der Gas­tro­no­mie zu stei­gern. Mit­glied darf jeder gas­tro­no­mi­sche Betrieb in Öster­reich wer­den, wenn der zer­ti­fi­zier­te Bio­an­teil min­des­tens 60% erreicht hat und inner­halb der dar­auf­fol­gen­den drei Jah­re auf 100 % Bio umge­stellt wird.

2. Simon Mein­schad, hol­lu Sys­tem­hy­gie­ne: Das Unter­neh­men hol­lu Sys­tem­hy­gie­ne ist seit Jah­ren Vor­rei­ter in der umwelt­freund­li­chen Rei­ni­gung und viel­fach zer­ti­fi­ziert und aus­ge­zeich­net. Für Geschäfts­füh­rer Simon Mein­schad endet die unter­neh­me­ri­sche Ver­ant­wor­tung jedoch nicht beim Werks­tor, er enga­giert sich u.a. in sei­nem regio­na­len Umfeld für die nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung des Gewer­be­ge­bie­tes in Zirl.

3. Dag­mar und Georg Kotz­muth, dahir: Dag­mar und Georg Kotz­muth ver­wal­ten Häu­ser. Das wäre an sich noch nichts Beson­de­res, wenn da nicht ein ande­rer Zugang zu den Mie­te­rIn­nen wäre. Vie­le Lie­gen­schaf­ten befin­den sich in schwie­ri­gen städ­ti­schen Lagen, die von benach­tei­lig­ten Men­schen bewohnt wer­den. Durch inten­si­ve Kom­mu­ni­ka­ti­on wird ein Ver­trau­ens­ver­hält­nis auf­ge­baut und gemein­sam neue Rol­len inner­halb der Lie­gen­schaft ent­wi­ckelt. Mie­te­rIn­nen wer­den zu Haus­be­treue­rIn­nen, Inte­gra­ti­ons­lot­sen und Ver­mitt­lern. So gelingt es siche­re Wohn­mög­lich­kei­ten für benach­tei­lig­te Grup­pen zu schaf­fen und die Kos­ten für Instand­hal­tung, Mahn­we­sen etc. zu mini­mie­ren.

4. Mari­sa Mühl­böck, Tak­ti­le Gesund­heits­vor­sor­ge – Dis­co­vering Hands: Blin­de Frau­en kön­nen mit ihren her­aus­ra­gen­den tak­ti­len Fähig­kei­ten schon kleins­te Kno­ten in der Brust erken­nen. Die Vor­sor­ge­un­ter­su­chung nach der dis­co­vering hands-Metho­de fin­det in ange­neh­mer Atmo­sphä­re statt und ist weit­ge­hend schmerz­frei. Das nie­der­schwel­li­ge Ange­bot ist außer­dem beson­ders gut geeig­net, Frau­en mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund anzu­spre­chen. Zudem wer­den neue Jobs geschaf­fen. In Deutsch­land ist die­se Metho­de bereits eta­bliert. Mari­sa Mühl­böck ver­sucht nun die Aner­ken­nung des Berufs­bilds der Medi­zi­ni­schen Tast­un­ter­su­che­rin in Öster­reich zu errei­chen.

Öko­no­mi­sche Mei­len­stei­ne

1. Doris Plo­ner, Die Käse­ma­cher: Doris Plo­ner hat das Wald­viert­ler Unter­neh­men, das für hand­werk­li­che Tra­di­ti­on, Lie­be zur Natur und Lei­den­schaft fürs Käse­ma­chen steht, nach einem Kon­kurs 2013 über­nom­men und wie­der fit gemacht. 50 Schaf- und Zie­gen­bau­ern aus der Regi­on belie­fern das Unter­neh­men mit fri­scher Milch. In der Käse­mach­er­welt in Hei­den­reich­stein wer­den Käse­spe­zia­li­tä­ten und Anti­pas­ti Varia­tio­nen her­ge­stellt. Der Schau­be­trieb lockt jähr­lich 40.000 Besu­cher an.

2. Armand Cola­rd, ESG Plus: Cola­rd ist ein Vor­kämp­fer für nach­hal­ti­ges Invest­ment. Er hat ein Invest­ment­be­wer­tungs­mo­dell unter Mit­wir­kung von 70 Nach­hal­tig­keits-Exper­ten aus 40 Orga­ni­sa­tio­nen für und mit dem WWF ent­wi­ckelt, das heu­te z.B. von der Alli­anz und der Ers­te Bank ver­wen­det wird und in den letz­ten bei­den Jah­ren mehr als 500 Mil­lio­nen Euro von nicht-nach­hal­ti­gen in kli­ma­freund­li­che und sozi­al­ver­träg­li­che Inves­ti­tio­nen umge­schich­tet hat.

Lebens­werk

1. Josef Rieg­ler, Öko­so­zia­les Forum: Rieg­ler gilt als Vater der Öko­so­zia­len Markt­wirt­schaft und als Vor­rei­ter bei der Umset­zung der Öko­so­zia­len Markt­wirt­schaft in die poli­ti­sche Pra­xis in Öster­reich.

2. Ulri­ke Gelb­mann, Karl-Fran­zens-Uni­ver­si­tät Graz: Wie wirkt sich unser Han­deln auf die Umwelt und Gesell­schaft aus? Das erforscht Ulri­ke Gelb­mann seit Jah­ren an der Uni Graz. Beson­ders wich­tig ist ihr dabei, dass ihre Stu­den­tIn­nen die Erkennt­nis­se in der Pra­xis umset­zen und für Bür­ge­rIn­nen ver­ständ­lich auf­be­rei­ten. Dazu wird dann schon ein­mal ein mehr­fach aus­ge­zeich­ne­tes (Lebens­mit­tel-) Restl­fest orga­ni­siert oder Aspek­te des „Glo­ba­len T‑Shirts“ in Social Media und auf einem Fair Fashion Fest an eine brei­te Öffent­lich­keit ver­mit­telt. Seit 2016 ist sie Vor­sit­zen­de des Stu­di­ums Glo­bal Stu­dies.

3. Wil­helm Him­mel, Stmk. Lan­des­re­gie­rung: „Der eine war­tet, dass die Zeit sich wan­delt. Der ande­re packt kräf­tig an und han­delt.“ Mit die­sem Zitat beschrei­ben sei­ne Mit­ar­bei­te­rIn­nen Wil­helm Him­mel. Er war 15 Jah­ren Visio­när, Vor­kämp­fer, Ideen­brin­ger und der „Hans Dampf“ in Sachen „Abfall­wirt­schaft und Nach­hal­tig­keit“ in der Stei­er­mark. Sein letz­ter Mei­len­stein könn­te die Stei­er­mark zum SDG Vor­rei­ter machen: die stei­ri­sche Lan­des­re­gie­rung hat sich zur Agen­da 2030 bekannt.

4. Syl­via Bren­zel, ple­num: Syl­via Bren­zel lei­tet seit vie­len Jah­ren die gro­ßen Lern­gän­ge der ple­num Aka­de­mie wie etwa „Pioneers of Chan­ge“ und „Quint.Essenz – Meis­ter­klas­se für Nach­hal­tig­keit“. Dabei unter­stütz­te sie über 300 Per­so­nen, um sozia­le Inno­va­tio­nen und zukunfts­fä­hi­ge Pro­jek­te in die Welt zu brin­gen. In einer Stu­die von FAS Rese­arch und Asho­ka wur­de sie als eine der wich­tigs­ten weib­li­chen Chan­ge-Make­rin­nen Öster­reichs iden­ti­fi­ziert.

5. Tho­mas Hrusch­ka, Oeko­Busi­ness Wien: Seit 2003 ist er Pro­gramm­ma­na­ger des Oeko­Busi­ness­Plan Wien im Auf­trag der Umwelt­schutz­ab­tei­lung der Stadt Wien. Nicht nur, dass Unter­neh­men durch das Pro­gramm gigan­ti­sche Men­gen an Res­sour­cen spa­ren, Oeko­Busi­ness­Wien wird in Zukunft mit­tels SROI (Social Return on Invest­ment) neben den har­ten Fak­ten der CO2-Ener­gie- und Res­sour­cen­ein­spa­rung auch die sozia­len und gesell­schafts­po­li­ti­schen Wir­kun­gen des Pro­gramms erfas­sen.

6. Marie Ring­ler, Asho­ka: Asho­ka unter­stützt welt­weit mehr als 3600 Social Entre­pre­neu­re, die mit ihrer Idee zur Lösung eines gesell­schaft­li­chen Pro­blems bei­tra­gen. Damit trägt die Orga­ni­sa­ti­on zu einem guten Leben in mehr als 90 Län­dern bei.

Mehr über die Wahl der Nach­hal­ti­gen Gestal­te­rIn­nen 2017 – Pro­ce­de­re & Jury

Fotos: CSR-Cir­cle / Arthur Michalek

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