CSR Cir­cle – Kunst und Kul­tur auf Rezept

Kunst berührt, bewegt und ver­bin­det auf wun­der­ba­re Wei­se. Wer mich län­ger kennt, weiß, dass ich eine beson­de­re Nähe zur dar­stel­len­den Kunst habe. Umso mehr freut es mich, dass wir im CSR-Cir­cle am 18. März nach län­ge­rer Zeit end­lich wie­der ein­mal Kunst und Kul­tur eine mehr als not­wen­di­ge Büh­ne geben. 

An die­sem Abend wol­len wir nicht nur theo­re­tisch ver­ste­hen, son­dern ganz unmit­tel­bar erle­ben, wel­che spür­ba­ren Wir­kun­gen Musik und Tanz auf uns Men­schen ent­fal­ten kön­nen. Wir wol­len hören, füh­len, aus­pro­bie­ren – und viel­leicht auch ein biß­chen Neu­es über uns selbst erfahren.

Wie risi­ko­arm, fas­zi­nie­rend und neben­wir­kungs­frei Musik und Tanz sein können

In einer Zeit, in der Leis­tungs­druck, Ver­än­de­rung und Unsi­cher­heit zum All­tag gehö­ren, wird eines immer deut­li­cher: Men­ta­le Sta­bi­li­tät, kör­per­li­ches Wohl­be­fin­den und emo­tio­na­le Balan­ce sind kei­ne „Soft Skills“, son­dern bedeut­sa­me Res­sour­cen für das Indi­vi­du­um und die Gesell­schaft. Selbst­ver­ständ­lich gilt dies für den pri­va­ten sowie den beruf­li­chen Alltag.

Genau hier kann Musik und Tanz wun­der­sam wir­ken. Sie akti­vie­ren, regu­lie­ren und schaf­fen Ver­bin­dung. Was intui­tiv spür­bar ist, wird mitt­ler­wei­le auch wis­sen­schaft­lich gestützt: Künst­le­ri­sche Aus­drucks­for­men kön­nen Stress redu­zie­ren, Resi­li­enz för­dern und lang­fris­tig einen posi­ti­ven Ein­fluss auf unse­re kogni­ti­ve und kör­per­li­che Gesund­heit haben. Prä­ven­ti­on beginnt also nicht erst im medi­zi­ni­schen Set­ting, son­dern bereits dort, wo Men­schen sich durch Kunst leben­dig, ver­bun­den und wirk­sam erleben.

Auch im betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ment (BGM) und im neu­en Trend Well­be­ing wer­den die­se Erkennt­ni­se zuneh­mend bedeut­sam. Der salu­to­ge­ne­ti­sche Blick – also die Fra­ge, was uns gesund hält – rückt emo­tio­na­le Res­sour­cen, sozia­les Mit­ein­an­der und men­ta­le, emo­tio­na­le Sta­bi­li­tät in den Mit­tel­punkt. Musik und Bewe­gung wir­ken hier wie ein natür­li­cher Ver­stär­ker: Sie för­dern Kon­zen­tra­ti­on, emo­tio­na­le Regu­la­ti­on und sozia­le Ver­bun­den­heit zwi­schen uns Men­schen – das alles ohne risi­ko­rei­che Neben­wir­kun­gen, aber mit nach­hal­tig wohl­tu­en­der Wirkung.

For­schungs­er­geb­nis­se zei­gen bei­spiels­wei­se, dass regel­mä­ßi­ge musi­ka­li­sche oder tän­ze­ri­sche Akti­vi­tä­ten nicht nur das Wohl­be­fin­den stei­gern, son­dern auch prä­ven­tiv wir­ken kön­nen – etwa im Hin­blick auf kogni­ti­ve Gesund­heit oder Schmerz­ver­ar­bei­tung. Ob du es glaubst oder nicht – laut aktu­el­len Stu­di­en kannst du zum Bei­spiel eine Demenz­er­kran­kung um meh­re­re Jah­re hin­aus­zö­gern, wenn du regel­mä­ßig Kla­vier spielst oder Tan­go tanzt. Dabei spie­len sogar Rhyth­mus und Tem­po eine Rol­le, die indi­vi­du­ell unter­schied­lich wahr­ge­nom­men und the­ra­peu­tisch genutzt wer­den kann.

Gemein­sam mit Expert:innen und Entscheidungsträger:innen der JAM MUSIC LAB Pri­va­te Uni­ver­si­ty, der Medi­zi­ni­schen Uni­ver­si­tät Wien sowie Arts for Health Aus­tria erwar­tet uns ein viel­sei­ti­ger Abend, der wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se mit prak­ti­schen Erfah­run­gen ver­bin­det. Ein Raum zum Ver­ste­hen, Aus­pro­bie­ren und Spü­ren – jen­seits klas­si­scher For­ma­te – ganz nach mei­nem Geschmack 🙂 .

Ein CSR Cir­cle, der bewusst neue Per­spek­ti­ven eröff­net: auf Gesund­heit, Prä­ven­ti­on und die nach­weis­li­che Kraft von Kunst als wirk­sa­me Res­sour­ce für Mensch, Orga­ni­sa­ti­on und Gesellschaft.

Komm vor­bei, let it flow!

Anmel­dun­gen – hier geht’s zur CSR-Sei­te.

(Auf­grund der begrenz­ten Teilnehmer:innenzahl emp­feh­len wir eine rasche Anmeldung.) 

Bid­nach­weis: Pixabay

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